In dieser zweifelhaften Sektion werden praktisch alle Jugendlichen vorgestellt, mit denen ich sozusagen engeren Kontakt habe. Manche von ihnen verfluchen sicher den Tag, an dem ich ihnen zum ersten Mal zugemutet wurde. Andere wiederum meinen, sie seien nicht meine Freunde und wollen von der Site genommen werden. Was soll's.

"Vertraut einem alten Mann, der nach lachenden Hunden riecht."

Dieser joviale Bursche da ist mein ältester Bruder. Er fristet seiner Tage ausschließlich vor dem Computer und kann nur von seiner Freundin (wenn er gerade eine hat) von dort weggeholt werden. Früher, als ich noch in meinem Elternhaus wohnte, saßen wir monatelang nebeneinander vor dem Bildschirm und sprachen nur miteinander, wenn die Katze unmittelbar hinter uns unter den Tisch schiss und selbst dann nur so lange, bis wir uns beide entschlossen hatten, den Haufen liegen zu lassen und jeder sich wieder dem eigenen Monitor zuwandte.

Dieses adrette Fräulein ist die ehemalige Freundin meines Bruders. Schade, einen so guten Schinken zu verlieren, aber wir haben sie trotzdem alle noch sehr lieb. Sie ist viel stärker als ich, weil sie sich jeden Tag um ca. 5 Uhr in der Früh mit ein paar anderen Kraftweibern trifft, um an einem Vormittag die Donau bis zum Schwarzen Meer hinunterzurudern. Man trifft sie äußerst selten traurig, grantig oder deprimiert an; meistens lächelt sie wie auf dem Photo rechts.

Das ist mein älterer Bruder. Er hatte offenbar nicht die "Cojones", um länger zu Hause zu bleiben und ist vom Regen in die Traufe nach Wien geflüchtet. Er behauptet, inzwischen Magister zu sein, was ich allerdings nicht so ganz glauben kann; es sei denn, man kann inzwischen Wirtschaft studieren, indem man zu Hause sitzt und GTA 3 spielt statt zur Uni zu gehen. Trotz dieses offensichtlich falschen Titels ist er ein recht passabler Bruder, vor allem weil er immer alle Futurama™ Folgen downloadet und ein Photoshop™ Guru ist.

Meine Schwägerin. Sie besiegt mich regelmäßig im Armdrücken und trägt ihren Magistertitel im Gegensatz zu ihrem Freund, meinem Bruder, ganz zu Recht (=Jus). Die präpotente Art meiner Brüder und mir ist zwar nicht so ganz das Ihre, doch zeigt sie erstaunlich viel Verständnis für unsere ausgeprägte Liebe zum Skurrilen und Obszönen.

Die Gourmetschnitte Katerina. Eine Dame, die eine Kaskade von 3 speziell eingestellten Weckern braucht, um wach zu werden. Außerdem eine Dame, die mich regelmäßig verprügelt. Photos von meinen blauen Flecken sind nach dem nächsten Update zu bewundern.

Mein Wohnungskollege.
Frisch geboren, noch grün hinter den Ohren und unfähig mich zu artikulieren geschweige denn zu wehren, wurde mir die Gesellschaft dieses Typen da wie ein knechtendes Joch auferlegt. Seine riesigen Prankenhände jonglieren mit Wodka-Flaschen mit derartiger Behändigkeit, dass man es gar nicht glauben möchte, dass dieselben Hände ohne Schwierigkeiten so manchem Rehlein die Schädeldecke eingedrückt haben. Er ist auch der einzige Mann, dem ich es zutraue, während einem epileptischen Anfall noch ungehindert, wenn auch mit leicht verkrampfter Maushand, Counterstrike™ weiterzuspielen.

Das Photo rechts zeigt sie gerade beim Kochen irgendeines höllischen Gebräus auf einer entlegenen Hütte inmitten des Bregenzer Walds. Der Typ, den ich da eins drüber vorgestellt habe, der gehört übrigens zu ihr. Die beiden geben zweifellos ein skurriles Paar ab. Was sie alleine betrifft - zukünftige Brauereibesitzerin und stolze Gewinnerin der Jolly-Meisterschaft in Seoul 88'. Need I say more?

Mein neuer Wohnungskollege. Vor seiner kriminellen Vergangenheit in Kroatien geflüchtet, schneite er eines verregneten Tages so mir nichts dir nichts in unsere Klasse (damals war ich 17) hinein. Ein Mann, mit dem man im wahrsten Sinne des Wortes Pferde stehlen kann.

Er macht unsere Wohnungsbesetzung komplett: Vali, der Rückgrat-Krüppel, Tobi, der Sehkraft-Krüppel und Antonio, der Stoffwechselkrüppel.

Basstrompetenspieler, Kotkünstler, Lyriker und Absender zahlreicher Bildunterschriften. Der junge Mann, mit dem ich bei giftigen Lackdämpfen eine Weihnachtsfeier in einer Kunstschmiede musikalisch untermalt habe. Obwohl mich dieser Mann ständig erniedrigt und demütigt, zwingen uns unsere gemeinsamen Interessen (Schüttelreimen, Trompetespielen, ungehobeltes Verhalten, ...), trotz widriger Umstände miteinander Vorlieb zu nehmen. Außerdem zukünftiger verrückter Genetiker, der gemeinsam mit mir im Labor schreckliche Kreaturen heranzüchten wird.

Wer hätte das gedacht? Diese Dame ist mit diesem komischen Kauz eins drüber liiert. Da braucht frau ein dickes Fell, und das hat sie offenbar auch. Ausgesprochen wohlerzogen (so munkelt man zumindest), fällt es ihr besonders schwer, mit meiner und Christoph's zum Himmel schreienden Primitivität fertigzuwerden. Bis jetzt hält sie sich jedoch erstaunlich gut. Und wenn's ihr einmal zuviel wird, genügt ein gezielter Biss mit ihrem Go Go Gadgeto - Eckzahn™, um ihren vorlauten Freund in die Schranken zu weisen.

Wenige Leute teilen meine skurrile Denkweise und meine eher unkonventionelle Art für Humor. Klemens ist definitiv einer davon. Seit einem Starkstrom-Unfall vor ein paar Jahren (siehe Photo) sind wir uns diesbezüglich noch näher gerückt. Außerdem wird dieser Mann hoffentlich eines Tages durch einen Crash-Kurs mein Dasein als Kraftfahrzeugs-Nackerpatzl beenden. Und mein Haus bauen.

Dieser Mann ging durch die harte Schule der Kierlinger Pfadfinder, von denen wir Tullner noch einiges lernen können.

Wie man unschwer erkennen kann, hat Mario das Gesicht eines Pornostars. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob dieser Profession nicht tatsächlich neben dem Studium nachgeht, doch das macht ihn nur noch interessanter für gestrandete Existenzen wie mich :-)

Wahrscheinlich werde ich irgendwann in seiner Firma arbeiten. In diesem Fall wäre mir das Porno-Business ganz recht...

Geschichtsunterricht:

Zur Zeit der Vikinger fuhr dieses furchtsame Seefahrervolk regelmäßig hinunter nach Irland, um dort ihren Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen: Rauben, Brandschatzen, Vergewaltigen, Dörfer anzünden, Böden versalzen, Leichen in Brunnen werfen, etc.. Nicht undbedingt in dieser Reihenfolge. Als Souvenirs nahmen sie sich über hunderte von Jahren hindurch die hübschesten Jungfrauen auf ihre kalte Heimatinsel mit, während sie ihre alten, hässlichen Weiber in Irland ließen.

Diese Geschichte erzählt zumindest Bergdís Inga Brynjarsdóttir, ein bezauberndes Mädchen, das ich auf der IMWe kennengelernt habe...

Diese mysteriöse Person taucht ab und zu auf unseren Parties auf. Sie hätte mir letztes Mal beinahe die Genitalien abgerissen, weil ich sie noch immer nicht auf meiner Friends-Seite verewigt habe. Nun, jetzt sind meine Geschlechtsteile hoffentlich in Sicherheit.

Eine unglaublich kreative, witzige und liebenswürdige Person; ohne sie und ihre isländischen Freunde wäre die Imwe nur die halbe Miete (wenn nicht noch weniger)!

Hier ist der einzige angehende Arzt, von dem ich mir jederzeit eine Rektaluntersuchung gefallen lassen würde. Als der unumstrittene Stalin unter den Womanizern teilt er neben meiner Vorliebe für das weibliche Geschlecht auch jene für Snus, dem grässlich stinkenden skandinavischen Mundtabak, für Futurama, Bier und Scrubs. Clemens, ein skurriles Party-Animal, das seinesgleichen sucht.

Der "madman on the loose". Dieses Bild zeigt ihn in seiner Lieblingspose. Seine Zukunftspläne: 3 Jahre nach Dublin, um Chemie zu studieren; anschließend 3 Jahre "Fishfarming"-Studium und abschließend das Eröffnen einer Fischzucht in Tasmanien, wo er auch den Rest seines Lebens verbringt. Wichtige Beiträge bis jetzt: die absolut wertlosesten und be******endsten Liedercompilations ("Böser Abdul", "Seed", "Miss Mono & Mr. Amial", ...), die unqualifiziertesten und destruktivsten Wortmeldungen und ein Strip zur Silvesterfeier im Winzig.

Leicht erkennbar durch ihre oft minutenlang andauernden Lachanfälle, während derer sie wild nach Luft schnappt und auch manchmal das Gleichgewicht verliert. Außerdem eine Person, die immer in Partystimmung ist, auch wenn ich sonst niemanden für eine Feier auftreiben kann.Außerdem sollten wir gemeinsam laufen gehen, aber meistens bleibt es eben bei "sollten eigentlich laufen gehen".

Diese junge Dame erregte früher oft durch ihre direkte Art ("Dein Pullover sieht scheiße aus") Aufsehen. Seit Neuem studiert sie angeblich in Graz oder irgendsoeinem Kaff im Süden. Die nachfolgend vorgestellte Person und sie steuern und bestimmen mein Leben; die beiden sagen mir, was ich anziehen soll, welches Mädel ich "aufreißen" soll und warum ich so anstrengend bin.

Diese schillernde Persönlichkeit ist die Hauptdarstellerin der dramatischen Photo-Romanze "Sandy - Schmetterlinge im Bauch", die in der Files-Sektion unzensuriert zu sehen ist. Da sie, so wie ich, dem nichtsnutzigen Studentenleben nachgeht, haben wir viel Zeit, gemeinsam zu essen, ins Kino zu gehen oder in Wien angepöbelt zu werden. Wenn sie nicht gerade in Berlin studiert...

Ja, das ist der Mann mit dem bunten Hut. Von Grund auf ein ruhiger und umgänglicher Mensch, gibt er nur selten aus einer dunklen Ecke des Raumes eine kurze, prägnante Weisheit ab oder lacht still vor sich hin. Derzeit studiert er den höchst obskuren Fachbereich "Vergleichende Literaturwissenschaft". Er trägt zu jeder Zeit Converse™ und spielt E-Bass. Die schnellste Bewegung, die ich jemals von ihm gesehen habe, war als er einmal über eine leere Dopplerflasche stolperte.

Obwohl dieser Mann sowohl seine ganze Zeit als auch sein Studium mit Computer verbringt, ist er wundersamerweise trotzdem auf fast jeder Party anzutreffen, wo ich mich dann üblicherweise mit ihm betrinke und/oder wir noch um sechs in der Früh den Griller anwerfen, um groteske Mengen von Würstel in unsere noch groteskeren Visagen zu stopfen.

Ganz so genervt sieht diese Person üblicherweise nicht aus; da ich aber sonst nur Photos von ihm habe, wo er entweder nicht alleine darauf zu sehen ist oder eine Bierflasche vorm Gesicht hat, muss wohl dieses genügen. Auch immer für Parties zu haben (worauf ich sehr wert lege) und hoffentlich zukünftiger Arzt. Das Morphium ist gesichert :).

Das war meine Lebensabschnittpartnerin (was für ein grässliches Wort...) vom 16. bis zum 20. Lebensjahr. Wir gehen jetzt getrennte Wege und schauen uns nach neuem Fleisch um; verstehen uns aber noch sehr gut. Ich hoffe, sie lässt sich noch auf Parties blicken und lädt mich alten Hasen auch zu ihren Feiern ein.

Eines der wenigen Mädchen, die mit mir in der Unterstufe in eine Klasse gingen und mich trotzdem jetzt noch sehen wollen. Eigentlich ein Glück für mich, vor allem wenn ich daran denke, dass diese junge Dame Zahnarztassistentin ist. So verträumt wie auf diesem Photo ist sie sonst übrigens nicht - ganz im Gegenteil!

Was mich mit diesem Mann hier verbindet: 1) wir kennen uns seit der Oberstufe; 2) wir waren beide beim Bundesheer; 3) wir waren beide nur deshalb dort, weil es um 4 Monate kürzer dauerte; 4) wir schafften es beide, dort Waffen nur selten (ich) bis gar nicht (er) anzugreifen und 5) er schickt mir netterweise Bildunterschriften zu meiner Homepage zu. Weiter so!

Eine Sekunde nach der Aufnahme dieses Photos war die nette blonde Dame tot, ihre Eingeweide verbrannt und die Partytröte in tausend Stücke zerfetzt. In seiner Freizeit wirft dieser Soziopath Fitness-Hantelgewichter auf Schnecken und erfreut sich dann unter wahnsinnigem Gelächter am Anblick der geysirartig hochschießenden Eingeweide. Macht nichts: wenn ich in meiner Firma mal einen Tontechniker brauche, dann weiß ich schon wen ich einstelle.

Das linke Photo zeigt eigentlich keinen meiner Friendz, vielmehr ist es ein Marienbildnis aus der "Kirche zur Heiligen Mutter" in Smolensk. Und auf dem rechten Bild ist ein fahrender Country-Sänger abgebildet, den ich einmal auf der Straße nach Marakesh aufgegabelt habe (er lag damals vollkommen zu im Straßengraben) und der mich seitdem belästigt.

Last and least: unser Kontaktmann zu Sierndorf an der March. Dieser Ort ist Weinbaugebiet im großen Stil, daher von großer Bedeutung für uns. Dort herrschen extrem rauhe Bedingungen, was zur Folge hat, das er wohl auch der Trinkfesteste von uns allen ist. Er brennt Weinbrände, die einem den Atem rauben. Er will einen Schalldämpfer haben und kann aus landwirtschaftlichen Geräten MGs bauen. Dort, wo er im rechten Bild liegt, verbringt er die meiste Zeit: im Straßengraben.